In den meisten Fällen empfehle ich folgende Therapieverfahren nach einer ausführlichen Anamnese und einer gründlichen körperlichen Untersuchung des Tieres und anschließender individueller Absprache mit Ihnen als Tierhalter:

Homöopathie

Die Homöopathie basiert hauptsächlich auf dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip. 

Es wurde beobachtet, dass ein Wirkstoff, von einem gesunden Individuum eingenommen, bestimmte Symptome hervorruft. 

Zeigt ein erkranktes Lebewesen dieselben Symptome und verdünnt man den Wirkstoff so sehr, dass er stofflich nicht mehr nachweisbar ist, seine „Informationen“ wohl aber noch vorhanden sein sollen, können sich die Symptome bessern oder in Gänze verschwinden. 

 

In der Homöopathie werden sowohl Einzelmittel (basierend auf nur einem Wirkstoff) als auch Komplexmittel (Kombination mehrerer Einzelmittel) verwendet. 

 

Durch eine Änderung im Tierarzneimittelgesetz (TAMG) im Januar 2022 ist es dem Tiertherapeuten und auch dem Tierhalter (!) nicht mehr erlaubt, apothekenpflichtige Arzneimittel beim Tier anzuwenden, die nicht explizit für die jeweilige Tierart zugelassen sind (erkennbar an dem „ad us. vet.“-Vermerk und der Nennung der Tierart). 

In der Konsequenz sind die allermeisten homöopathischen Einzelmittel nicht mehr am Tier anwendbar. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Herstellerfirmen, welche für die von ihnen produzierten bewährten homöopathischen Komplexmittel bereits in der Vergangenheit eine Zulassung für Tiere erfolgreich beantragt haben. 

 

Ich berate Sie gerne, mit welchem homöopathischen Mittel Sie Ihr Tier unterstützen können. Selbstverständlich beachte ich dabei die jeweils aktuellen Vorschriften des Tierarzneimittelgesetzes. 



Phytotherapie 

Die Pflanzenheilkunde gehört weltweit zu den ältesten medizinischen Therapien. Höchstwahrscheinlich hat ein jeder von Ihnen schon einmal die wohltuende Wirkung eines Pfefferminz- oder Fencheltees zur rechten Zeit kennengelernt. 
 
Verschiedenste Pflanzenbestandteile, ob getrocknet, in Pulverform, als Tee, Salbe, Wickel oder auch als Zugabe bei Inhalationen können mit ihren spezifischen Wirkstoffen auch beim Tier körpereigene Prozesse beeinflussen und Symptome lindern. Sie eignen sich sowohl zum Einsatz bei akuten Erkrankungen, als auch zur Unterstützung bei chronischen Krankheitsprozessen. 

Akupunktur ohne Nadeln

Jeder tierische (und auch menschliche) Körper absorbiert Wärme in Form von Infrarotlicht. Spezielle Pflaster sind in der Lage, dieses Infrarotlicht zu reflektieren und darüber bestimmte Akupunkturpunkte (ähnlich wie mit den klassischen Akupunkturnadeln) zu stimulieren und somit Reaktionen des Körpers auszulösen. Diese Pflaster sind für mich das Mittel der ersten Wahl, da sie von Tieren (und auch Menschen) normalerweise deutlich besser toleriert werden und außerdem alltagstauglicher als Nadeln sind. 

 

Mit dieser Methode der Akupunktur ohne Nadeln können z.B. Schmerzzustände gebessert, das Immunsystem angeregt und die Zellerneuerung unterstützt werden. Auch zur Stress- bzw. Angstreduktion einerseits wie auch zur Steigerung der Energie und Leistungsfähigkeit andererseits werden die Pflaster eingesetzt. 

Ernährungsberatung

Eine art- und bedarfsgerechte Ernährung ist für jedes Lebewesen zur Gesunderhaltung so sinnvoll wie notwendig. Die Anforderung an die Nahrung verändert sich in verschiedenen Phasen des Lebens, so benötigt beispielsweise ein Jungtier eine andere Energie- und Nährstoffzufuhr als ein Tier im Erwachsenen- oder Seniorenalter. Auch trächtige und säugende Tiere brauchen eine angepasste Ernährung, um in diesen kräftezehrenden Zeiten den Nachwuchs gut (mit-) versorgen zu können. 

 

Viele Erkrankungen der inneren Organe, aber auch solche des Bewegungs- und Nervensystems, lassen sich durch eine krankheitsspezifische Ernährung positiv beeinflussen, die auftretenden Symptome lindern und somit die Lebensqualität des erkrankten Tieres verbessern. 

 

Ich berate Sie gerne und erstelle Ihnen einen individuellen Ernährungsplan für Ihr Tier. Dabei ist es gleich, ob Sie das Futter selber zubereiten möchten oder lieber ein hochwertiges industriell gefertigtes Futter für Ihr Tier bevorzugen. 

Resonanzanalyse und -Therapie

Als Grundlage für die Resonanzanalyse wird davon ausgegangen, dass jedes Individuum ein Energiefeld besitzt, das den gesamten Körper durchdringt und in jedem noch so kleinen Teil des Körpers mit einer individuellen Frequenz messbar ist. Bei Krankheiten oder Belastungen, z.B. mit Erregern oder Schadstoffen, können sich diese natürlicherweise harmonischen Resonanzen in disharmonische wandeln. 

 

Mithilfe eines speziellen Analysegerätes können Disharmonien erkannt werden. In vielen Fällen ist es anschließend möglich, den Körper anzuregen, von den disharmonischen Resonanzen des Energiefeldes in eine Harmonie zurückzufinden.

Hinweis bzgl. des § 3 Heilmittelwerbegesetzes: 

Bei den hier vorgestellten Therapiemöglichkeiten handelt es sich u.a. um Verfahren der sogenannten alternativen bzw. komplementären Medizin.
Sie sind z.T. schulmedizinisch nicht anerkannt, da naturwissenschaftlich 
nicht hinreichend bewiesen.